Fredy Fässler in die Regierung header image 1

Reinen Wein einschenken!

11. April · Fredy Fässler

Die Medien sollen auch im Wahlkampf objektiv berichten und kommentieren, um so zur politischen Meinungsbildung beizutragen. Wie steht es damit heute? Im ersten Wahlgang der Regierungsratswahlen waren die Kantonsfinanzen ein Thema. Bekanntlich haben wir hier eine mehr als desolate Situation. Michael Götte (SVP) sprach vor allem von der Notwendigkeit eines Sparpakets über 200 Mio. Franken, nota bene jährlich wiederkehrend – ohne allerdings zu sagen, wo er genau sparen will. Ich habe mir dagegen erlaubt, auch aufzuzeigen, wie der Kanton St. Gallen in diese missliche Situation gelangte.

Wir haben die Steuern zu «voreilig» und zu «sportlich» gesenkt, wie dies ein Gutachten des BAK Basel wörtlich feststellte, das von der Regierung in Auftrag gegeben wurde. Ich habe auch festgehalten, dass vor allem hohe Einkommen und Unternehmen von diesen Steuersenkungen profitieren. Weiter führte ich aus, dass diese Form der Steuerentlastung letztendlich zu Lasten des Mittelstands geht. Wenn die Steuern für Unternehmen und für die hohen Einkommen gesenkt werden, der Staat aber sein Leistungsangebot dennoch aufrechterhalten will, kann der Mittelstand nicht auch noch entlastet werden. Diese Form der Steuersenkung geht also klar zu Lasten des Mittelstands.

Auch dies ist in der Zwischenzeit gutachterlich bestätigt worden. Ein «Steuermonitoring» der Universität St. Gallen im Auftrage des Finanzdepartements des Kantons St. Gallen hält fest, dass der Mittelstand im Kanton St. Gallen vergleichsweise hohe Einkommenssteuern bezahlt und die Unternehmungen, auch im schweizweiten Vergleich, sehr moderat besteuert werden. Hocherfreut las ich den Tagblatt-Newsletter vom 5. April 2012. Da wurde getitelt: «Mittelstand blutet, die Millionäre profitieren». Endlich also räumt auch das Tagblatt ein, dass das, was ich im Wahlkampf ausgeführt habe, nicht Ideologie, sondern traurige Realität ist. Eine Realität, welche die Mehrheit der Bevölkerung zu tragen hat.

Gespannt wartete ich nun ab, was am folgenden Tag im Blatt stehen wird. Da war von der ursprünglichen Schlagzeile gar nichts mehr übrig. Neu hiess es nur noch: «Steuerstrategie der Regierung ist derzeit nicht finanzierbar» auf der Frontseite und «Steuerziele sind teure Ziele» im Ostschweiz-Bund. Die «Südostschweiz» vom 7. April 2012 war wesentlich mutiger und klarer: «Der Mittelstand blutet, Millionäre profitieren». Ich frage mich: Wer schönt hier die Tatsachen? Wer scheut sich, der Leserschaft reinen Wein einzuschenken? Wer ist hier ein «Ideologenblatt»?

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Für eine Politik des Ausgleichs

23. März · Komitee

Liebe Wählerinnen und Wähler

Finden Sie nicht auch, dass wir eine Regierung brauchen, die  soziales Augenmass hat? Und die verantwortlich handelt? Dann ist Fredy Fässler der Kandidat Ihrer Wahl. Er ist dem Ausgleich verpflichtet und orientiert sich an den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden, Familien, Frauen, Pensionierten und Jungen.

Erfahren und kompetent setzt er sich für nachhaltige Lösungen ein. Darum geniesst er Anerkennung in allen Lagern. Mit ihm kommt der Kanton St.Gallen vorwärts.

Wählen Sie den politischen Aufbruch! Die Zeiten von ungerechten Steuervorteilen und kurzsichtigen Abbauprogrammen sind vorbei. Jetzt müssen wieder die Interessen aller Menschen und das Gemeinwohl im Vordergrund stehen.

Am 29. April: Fredy Fässler in die Regierung!

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Wahlsonntag: SP will zwei soziale Stimmen in der Regierung

13. März · Komitee

Die SP muss in der Regierung mit zwei Stimmen vertreten sein. Nur so werden auch die sozialen und ökologischen Anliegen in der Regierung angemessen vertreten. Die SP wird mit Fredy Fässler auch im 2. Wahlgang antreten.

Die SP gratuliert Regierungsrätin Heidi Hanselmann zur glanzvollen Wiederwahl. Hanselmann wird auch weiterhin eine Garantin für ein gutes Gesundheitssystem sein. Auch Fredy Fässler hat ein sehr gutes Resultat erzielt, aber leider das absolute Mehr um knapp 2‘000 Stimmen verpasst.

Für die SP ist klar, dass der Sitz der zurücktretenden Regierungsrätin Kathrin Hilber in SP-Händen bleiben muss. Die bürgerlichen Parteien sind in der Regierung übervertreten. Auch die sozialen und ökologischen Stimmen müssen in der Regierung angemessen vertreten sein. Die SP wird alles daran setzen, im 2. Wahlgang ihren zweiten Sitz halten zu können.

Stadtvertreter für die Regierung
Nach dem Rücktritt von Kathrin Hilber ist die Stadt St.Gallen nicht mehr in der Kantonsregierung vertreten. Das ist schlecht, denn als Zentrum und Metropole hat die Hauptstadt besondere, vielfältige Bedürfnisse. Man denke an die Bereiche Verkehr, Sozialwesen, Sicherheit oder Kultur. Eine Regierung ohne Vertretung der Hauptstadt darf nicht sein! Für Fredy Fässler ist das erst Recht ein Grund, nochmals anzutreten: „Unsere Regierung muss sozial, ökologisch und verantwortungsvoll handeln. Dafür werde ich mich mit ganzer Kraft einsetzen.“

Plus 4 Prozent Wähleranteil, plus 4 Sitze im Kantonsrat
Einen grossen Erfolg kann die SP auch bei den Kantonsratswahlen verbuchen. Mit 17.2 Prozent Stimmenanteil hat die SP die Verluste von 2008 wieder wettgemacht. Mit je einem zusätzlichen Sitz in den Wahlkreisen St.Gallen, Wil, Rheintal und See-Gaster gehört die SP klar zu den Wahlsiegerinnen. Die SP-Fraktion umfasst neu 20 Mitglieder.

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Mittendrin und voll im Nebel

2. März · Heidi Hanselmann

Ich empfehle allen einen Besuch des Theaters Knotenpunkt in der Lokremise in St.Gallen. Dort wird am 6. März ein Stück mit dem Titel «Mittendrin und voll im Nebel» aufgeführt. Bei diesem Stück geht es um Depression. Der Titel beschreibt, wie sich depressive Menschen oft fühlen. Diese Krankheit wird stark unterschätzt. Wir wissen, dass 350’000 Personen von einer Depression betroffen sind, also nicht gerade wenige. Das Tückische an dieser Krankheit ist, dass sie unsichtbar ist und einen Menschen völlig verändern kann. Scheinbar ohne jeden Grund versinken vormals lebenslustige Menschen in innerer Leere und Hoffnungslosigkeit. Zum Glück ist Depression behandelbar. Leider lastet ein Tabu auf dieser Krankheit. Es wird nicht oder nur ungern darüber gesprochen. Dabei ist Reden der erste Schritt zur Heilung. Im St.Galler Bündnis gegen Depression versuchen wir, mit Information und Sachangeboten gegen diese Tabuisierung und Stigmatisierung anzugehen. Eine wichtigte Aufgabe, die viel Leid verhindern kann, wenn wir sie offen angehen. Ich glaube, dass sich dieser Einsatz für alle lohnt.

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Frauen wählen Heidi Hanselmann

29. Februar · Komitee

Frauen wählen Heidi Hanselmann

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Am 11. März geht es auch um die Sicherung des Frauensitzes in der St.Galler Regierung. Wählen Sie Heidi Hanselmann, erfolgreiche Vorsteherin des Gesundheitsdepartements, wieder in die Regierung. Sie ist nunmehr die einzige Frau in der Exekutive. Ohne sie würde unser Kanton unzeitgemäss von einem reinen Männergremium regiert. Bereits über zweihundert Frauen unterstützen öffentlich Heidi Hanselmanns Wahl. Werden auch Sie Mitunterzeichnerin und treten Sie dem Komitee bei: Hier lang.

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Für alle statt für wenige

22. Februar · Fredy Fässler

Nur die Reichen können sich einen armen Staat leisten. Das sagte Willi Ritschard vor 40 Jahren und das Sprichwort ist heute noch so wahr wie damals. Heute hat es aber eine besondere Aktualität. Warum? In den letzten 10 Jahren hat sich in der Schweiz die Zahl der Einkommensmillionäre mehr als verfünffacht. Umgekehrt gibt es aber auch viel mehr Arme. 900’000 Personen gelten gemäss Caritas als arm. Jeder 20. hat trotz 100%-Job kein ausreichendes Einkommen. Die wachsende Ungleichheit kommt nicht von ungefähr. Sie hat damit zu tun, dass in den letzten 15 Jahren die Staatssteuern massiv gesenkt wurden. Gerade auch im Kanton St. Gallen. Von diesen Steuersenkungen haben vor allem die Reichen und Vermögenden sowie die Wirtschaft profitiert, nicht jedoch die breite Bevölkerung.

Zählt man alle Steuersenkungen der letzten 15 Jahre zusammen, wurden die Steuern im Kanton St. Gallen um mehr als 500 Mio. Franken jährlich wiederkehrend gesenkt. Zur Kompensation der Ausfälle mussten dauernd neue Sparpakete geschnürt werden. Sparpaket heisst aber nichts anderes als Abbau – Abbau von Leistungen der öffentlichen Hand. Abgebaut und gestrichen wird bei der Bildung, den Löhnen, bei der Prämienverbilligung, im Gesundheitswesen, beim öffentlichen Verkehr. Und als Krone dieser unsozialen Praxis schreckt man auch nicht davor zurück, die Allerärmsten zu plagen: Man will den Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen, den armen Heimbewohnern, die keine eigenen Mittel haben, noch das Taschengeld kürzen. Das ist ein Skandal erster Güte, für den in erster Linie SVP und FDP, aber auch Teile der CVP verantwortlich sind. Die BezügerInnen von Ergänzungsleistungen finanzieren letztendlich die unsäglichen Steuersenkungen.

Da gibt’s nur eins: Da müssen wir uns wehren. Diese skandalöse Politik muss sofort gestoppt werden. Am 11. März haben die StimmbürgerInnen die Gelegenheit, an der Urne die notwendige Korrektur vorzunehmen.

Verantwortlich für diese Abbruchpolitik sind die bürgerlichen Parteinen, in erster Linie die SVP und die FDP, aber auch die CVP. Sie haben die verfehlten Steuersenkungen gegen unseren Willen durchgesetzt, sie haben die Abbaupakete gegen unseren Widerstand beschlossen.

Bei den Sparpaketen ging es entgegen den abgegebenen Versprechen nie darum, den Staatshaushalt wieder ins Lot zu bringen. In Tat und Wahrheit dienten all die Sparpakete stets und ausschliesslich der Vorbereitung einer neuen Steuersenkungsrunde. Die Profiteure sind immer die Reichen, die Leidtragenden sind in erster Linie der Mittelstand. Oben wird entlastet, unten kann nicht mehr geholt werden. Was also bleibt, ist eine immer stärkere Belastung des Mittelstandes durch höhere Gebühren und Abgaben. So kann es nicht weitergehen.

Aber das Schlimmste kommt erst. Für das nächste Jahr ist bereits ein weiteres Sparpaket von sage und schreibe 200 Mio. Franken angekündigt. Weitere Verschlechterung in der Bildung, bei den Löhnen, der Kultur und im sozialen Sicherungssystem drohen. Es gibt nur eins: Wir müssen diese unselige und letztendlich zerstörerische Spirale durchbrechen. Und dies können wir nur tun, wenn wir bei den Wahlen vom 11. März sicherstellen, dass die SP weiterhin mit zwei Mitgliedern in der Regierung vertreten ist und auch die Kantonsratsfraktion gestärkt wird.

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Fredy Fässler im iTV-Talk

16. Februar · Fredy Fässler


Internet TV

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Wie sich Armut anfühlt

14. Februar · Fredy Fässler

Kürzlich sammelte ich Unterschriften für das Referendum der Sozialverbände gegen die Kürzung der persönlichen Auslagen bei den Ergänzungsleistungen (EL). Eine ältere Frau lässt sich von mir interessiert erklären, wie unsere AHV/IV und die entsprechende Ergänzung durch die EL funktioniert. Nach einigem Zuhören unterbricht sie mich und teilt mir mit, eigentlich müsse ich ihr das nicht erklären. Sie verstehe das bestens, weil sie selber Ergänzungsleistungen beziehe. Als ich ihr dann noch erzähle, dass nun auf dem Buckel der Ärmsten gespart werden müsse, weil die bürgerliche Mehrheit des Kantonsrats die Steuern bei den hohen Einkommen, den Vermögen und den Unternehmen gesenkt habe und die EL-Bezügerinnen und Bezüger damit diese Steuergeschenke zu finanzieren haben, ist sie sichtlich entrüstet. Dennoch zögert sie, das Referendum zu unterschreiben. Auf Nachfrage teilt sie mir mit, sie habe Angst zu unterschreiben, da sie befürchte, die zuständigen Stellen könnten dies registrieren und ihre Ergänzungsleistungen kürzen. Offensichtlich ist Armut nicht nur im Portemonnaie spürbar.

Mit diesem Bekenntnis ist dann aber ein Damm gebrochen. Die Frau beginnt, mir ihr ganzes Leben zu erzählen: Einreise in die Schweiz mit 18 Jahren aus einem südeuropäischen Land, unglückliche Ehe mit einem treulosen Ehemann, zwei Kinder, Scheidung, alleinerziehende Mutter, Kampf ums Überleben. Mit dem Erzählen schöpft sie offensichtlich neuen Mut und unterzeichnet das Referendum. Ich habe den Eindruck, dass sie sich das erste Mal getraut, ein Referendum oder eine Initiative zu unterzeichnen.

Eine halbe Stunde später kommt die Frau noch einmal mit ihrer besten Freundin zurück, und auch ihre Freundin steuert ihre Unterschrift zum Referendum bei.

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St.Galler Tagblatt: Hanselmann will hoch hinaus

7. Februar · Medien

Neben den drei neuen Kandidaten treten fünf der sieben bisherigen Regierungsräte zu den Wahlen vom 11. März an. Für die 50jährige Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann wäre es die dritte Legislatur.

ZUM ARTIKEL AUF TAGBLATT.CH

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St.Galler Tagblatt: Für die, um die es geht

1. Februar · Medien

Neben den fünf Bisherigen treten zu den Regierungsratswahlen vom 11. März drei neue Kandidaten an. Für die SP geht der 52jährige St. Galler Kantonsrat und Anwalt Fredy Fässler ins Rennen.

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